Nun ist Töchterchen wieder zurück, s.u. ... und was mach ich jetzt mit meinem Blog?

Ich weiss noch nicht, aber erstmal nutz ich den Platz als Speicher für ausprobierte, gelungene Rezepte ...

mal sehn, was dann draus wird!

Köln, ab August 2011


WARUM NOCH EIN BLOG MIT REZEPTEN????
Als 1ste Hilfe für mein girl abroad, als vorbeugendes oder rechtzeitig einzusetzendes Mittel gegen etwa aufkommendes Heimweh!

Hier soll kein Kochbuch entstehen -
sondern eine Sammlung von Rezepten für Gerichte, wie wir sie mögen und wie sie mein Mädel in der Ferne vielleicht vermisst und nachkochen möchte.

Mengen werden nur angegeben, wo unbedingt erforderlich, ansonsten gilt: möglichst den Topf voll machen - am besten den größten, der vorhanden ist. Sollte das zuviel sein: Freunde einladen! Sollte dennoch was übrig bleiben: für vielleicht irgendwann mal einsetzende schlechte Zeiten aufheben, also einfrieren. Könnte ja irgendwann mal passieren, dass man tatsächlich nicht frisch kochen kann - schwere Erkrankung o.ä....?


Freitag, 31. Dezember 2010

Große Neujahrsbrezel


2 Würfel Hefe und 500 ml lauwarme Milch verrühren. Mit 1 kg Mehl, 160 gr. flüssiger Butter , 160 gr. Zucker, 1 Tl. abgeriebene Zitronenschale, 2 Eiern und einer Messerspitze Salz verkneten. 30 Minuten an warmen Ort gehen lassen.

600 gr. Teig abwiegen. Den Rest zu einer etwa 120 cm langen Rolle formen, als Brezel auf ein geöltes Blech legen. Den übrigen Teig dritteln, je zu 30 cm langen Rollen formen und einen Zopf flechten. Mit etwas Wasser bepinseln, auf die Brezel kleben und 20 Min. gehen lassen.

Die Brezel mit verquirltem Eigelb von 2 Eiern bestreichen und bei ca 170° (Umluft 150°)  30 Min. backen. Etwas abkühlen lassen und mit Hagelzucker bestreuen.

Das Ergebnis ist eine RIESENBREZEL für 20 Portionen. Für den Hausgebrauch reicht auch die normale Größe, dann einfach die angegebenen Mengen halbieren, den geflochtenen Aufsatz weglassen und den Teig direkt dritteln, zum Zopf flechten zur Brezel formen.


Zusammenfassend: Ins neue Jahr kommt man nur mit Dinner for one und Neujahrsbrezel!!!!

Sonntag, 26. Dezember 2010

Krautkrapfen

Diesmal zusammenfassend vorweg: das ultimative Weihnachtsgans-Resteessen -

wir lassen dafür auch schon mal das Gänseessen an sich ausfallen und gehen gleich zum 'Resteessen' über:

Gänsefleisch fein zerpflücken bzw. klein schneiden. Bratensatz entfetten - beides geht am Besten, wenn man den Bräter bei diesen winterlichen Temperaturen ein Weilchen draussen stehen lässt, aber Vorsicht: Katzen!

2 kleingeschnittene Zwiebeln in Gänsefett anbraten,  1 kg Sauerkraut zerpflücken und anschmoren, mit 2 Tassen Brühe, notfalls Wasser ablöschen und etwa 15 Min. garen lassen.

Aus 600 gr. Mehl, 1 Tl. Salz und 6 Eiern einen Nudelteig herstellen und portionsweise dünn ausrollen, es sollten Platten von ca. 30x40 cm entstehen.

Die Nudelplatten dünn mit Sauerkraut und Gänsefleisch belegen und dann aufrollen. Die Rollen quer in 3 bis 4 Teile teilen, diese 'Wickel' dann aufrecht in eine Auflaufform stellen. Bratensatz und ggf. noch etwas von dem Bratenfett darübergeben und im Backofen schön braun schmurgeln lassen.

Zum Reinlegen lecker!!!!

Wenns schneller gehen soll, können die selbstgemachten Wickel auch ersetzt werden durch gekochte Nudeln; dann gibts halt einen Gänse-Sauerkraut-Nudelauflauf !

Sonntag, 12. Dezember 2010

BRATÄPFEL mal heiß, mal kalt

Je Person einen großen säuerlichen Apfel waschen und das Kerngehäuse oder auch etwas mehr vom Inneren entfernen. In eine ofenfeste Form setzen, Zitronensaft ins Apfelinnere träufeln.
100 gr. Butter erhitzen und über die Äpfel gießen, damit die Aussenhaut beim Braten geschützt ist.

Füllung aus 50 gr. Rosinen, 50 gr. gehackten Nüssen, 1 Eßl. Zucker und 1 Teel. Zimt mischen und in die Äpfel füllen. Wer mag, mischt auch noch 50 gr. Marzipan und/oder Preisselbeermarmelade darunter.

Bei 175° etwa 45 Min. backen und noch heiß auf Vanillesoße servieren.

Die kühle Variante eignet sich besonders für ein Festessen,  denn man kann sie gut vorbereiten und aus dem Eis holen, wenns soweit ist:
 
Hierzu die Äpfel schälen, entkernen und würfeln. In eine feuerfeste Form geben. Gewürfelten Marzipan und gehobelte Mandeln dazu und mit 1 Teel. Zimt, 2 Eßl. Amaretto und 50 ml. Apfelsaft begießen. 
Im Backofen 20 Minuten garen, dann abkühlen lassen.

Masse evtl. grob pürieren, sollte aber noch stückig sein. 3 Eigelb mit 150 gr. Zucker und Mark einer Vanilleschote dickschaumig rühren. Bratapfelstücke und 2 Eßl. Calvados (oder Apfelsaft) unterrühren. Dann 400 ml Sahne steif schlagen und vorsichtig unterheben.

4 Eßl. Mandelblättchen in einer Pfanne ohne Fett hellbraun rösten. Eine längliche Kuchenform mit Klarsichtfolie auslegen, die abgekühlten Mandeln einstreuen und die Creme einfüllen, mindestens über Nacht gefrieren lassen.

Zum Servieren Parfait stürzen, Folie abziehen, in Scheiben schneiden und mit Karamellsauce oder frischen Früchten servieren.

Zusammenfassend: auch schon zum dritten Advent ein Festessen!