Nun ist Töchterchen wieder zurück, s.u. ... und was mach ich jetzt mit meinem Blog?

Ich weiss noch nicht, aber erstmal nutz ich den Platz als Speicher für ausprobierte, gelungene Rezepte ...

mal sehn, was dann draus wird!

Köln, ab August 2011


WARUM NOCH EIN BLOG MIT REZEPTEN????
Als 1ste Hilfe für mein girl abroad, als vorbeugendes oder rechtzeitig einzusetzendes Mittel gegen etwa aufkommendes Heimweh!

Hier soll kein Kochbuch entstehen -
sondern eine Sammlung von Rezepten für Gerichte, wie wir sie mögen und wie sie mein Mädel in der Ferne vielleicht vermisst und nachkochen möchte.

Mengen werden nur angegeben, wo unbedingt erforderlich, ansonsten gilt: möglichst den Topf voll machen - am besten den größten, der vorhanden ist. Sollte das zuviel sein: Freunde einladen! Sollte dennoch was übrig bleiben: für vielleicht irgendwann mal einsetzende schlechte Zeiten aufheben, also einfrieren. Könnte ja irgendwann mal passieren, dass man tatsächlich nicht frisch kochen kann - schwere Erkrankung o.ä....?


Dienstag, 31. August 2010

Zitronenhähnchen

4 große Hähnchenschenkel waschen, gut trocknen, mit Salz und Pfeffer einreiben und in den Bräter geben.
Kartoffeln waschen, schälen und halbieren, zu den Hähnchenteilen legen, leicht salzen. 1 Tasse Olivenöl und 2 Tassen Wasser im Bräter verteilen, Kartoffeln sollten knapp bedeckt sein.
Zwei Zitronen auspressen und den Saft über das Hähnchen geben.
Fein gehackten Knoblauch und Rosmarin (oder Thymian) dazu geben und im vorgeheizten Backofen bei 200° C ca. 45 Min.braten.
Kartoffeln und Hähnchen wenden und nochmals nur mit Oberhitze (oder unterm Grill) 15 Minuten bräunen.

Wenn mehr Zeit zum Vorbereiten ist, kann man die Hähnchenteile auch in Knoblauch, Kräuter und Zitrone marinieren, dann gibt man nachher die Marinade in den Bräter.

Zusammenfassend: ganz einfach und lecker, auch ohne Blockade der Gastelternküche machbar

Donnerstag, 26. August 2010

Couscous royale

... das königliche ... und weil Du dafür so viele Zutaten brauchst, hier erstmal eine Liste:

Lammfleisch (Haxen mit Knochen, Keule ohne)                   
Rindfleisch (ebenfalls mit und ohne Knochen)                       
Hähnchen (Keulen und Brust)                                              
Möhren                                                                               
Zucchini                                                                               
Navetten oder Kohlrabi                                                                                   
Kürbis
Weißkohl                                                                             
Tomaten                                                                              
Zwiebeln
Porree
Sellerie

Couscous, mittelgroß, vorgedämpft
Kichererbsen (Dose)
Gewürzmischung 'Raz el Hanout'
Gewürzpaste 'Harissa'
Safranfäden
frischen Koriander
frische Petersilie



dann kanns losgehen:

zunächst das Rind- und Lammfleisch mit Knochen anbraten, pfeffern und salzen, Suppengrün (Porree, Zwiebeln, Möhren, Sellerie) in groben Stücken zugeben, mit kaltem Wasser ablöschen und in ca. 1,5 Std. daraus eine gehaltvolle Brühe ziehen (köcheln lassen). Abseihen ;-) Fleisch und Gemüse anderweitig verwerten.

In der Zwischenzeit alles Gemüse waschen, putzen und in grobe Stücke zerteilen.

Nun das knochenlose Fleisch in mundgerechte, nicht zu kleine Stücke zerteilen, ebenfalls würzen und in einem sehr großen Bräter in Öl kräftig anbraten. Zwiebeln dazu geben und anrösten. Mit Raz el hanout nicht zu sparsam würzen, mit der vorgezogenen Brühe auffüllen. Etwa 1,5 Std. köcheln lassen.

Nach etwa 1 Std.nach und nach das Hähnchenfleisch (ggf. vorher auch noch angebraten oder die Haut entfernen) sowie das Gemüse zugeben, dabei die unterschiedlichen Garzeiten beachten, also zuerst Hähnchen und Möhre, dann Kürbis, Kohl und Navetten; Zucchini und Tomaten in den letzten 10 Minuten. Zwischendurch salzen nicht vergessen. Zuletzt Kichererbsen abgiessen und zufügen (falls es keine vorgekochten aus der Dose geben sollte: getrocknete in doppelter Menge Wasser 12 Std. einweichen, abtropfen lassen und wie vor verwenden). Safran einrühren, Brühe abschmecken, ggf. nochmals mit Raz el hanout nachwürzen. 
 
Jetzt das Couscous nach Packungsangabe zubereiten und aus etwas abgenommener Brühe und Harrissa-Paste (scharf!) einen Würzsud zubereiten.

Couscous auf eine große Platte geben, Fleisch und Gemüse darüber anrichten und Würzsud, grob gehackten Koriander und Petersilie zum individuellen Abschmecken bereitstellen. 

Zusammenfassung: etwas aufwändig, aber nicht nur königlich - göttlich!!!!

Rosmarinkartoffeln

Backofen vorheizen: 180-200 Grad, möglichst Umluft, Ober-und Unterhitze geht aber auch.

Möglichst kleine Kartoffeln gut waschen und in eine Bratpfanne oder ofenfeste Schale geben.
Mit grobem Meersalz bestreuen, (möglichst) frischen Rosmarin und reichlich Knoblauch grob gehackt zugeben, eine großzügige Portion gutes Olivenöl drübergeben und

für ca 30-40 Minuten in die Röhre schieben ....fertig und definitiv besser als jede Pommes!

Zusammengefasst: geht immer und zu fast allem

Mittwoch, 25. August 2010

Schloss-Suppe

Der Titel verschweigt, was wirklich drin ist:

Rindfleisch und Huhn ('double-consommé'), beides zu etwa gleichen Teilen (mindestens je 1 kg), möglichst mit Knochen, mit kaltem Wasser aufsetzen, je 8-10 Pfeffer-, Piment- und Wacholderkörner, 2-3 Lorbeerblätter sowie die Schale von einem roh aufgeschlagenem Ei zugeben. Aufkochen lassen, aufsteigenden Schaum abseihen.
Reichlich Suppengemüse putzen, grob zerteilen und zufügen: Sellerie, Möhren, Lauch, wenn vorhanden aber auch Pastinake, Petersilienwurzel, ein Stück Ingwerwurzel. Kochwasser gut salzen (nicht so viel wie beim Kartoffeln kochen, aber dennoch reichlich!)

Jetzt gibts 2 Varianten: die schnellere: mindestens 1,5 Std. sanft köcheln lassen (ergibt dann eine gute, aber doch gewöhnliche 'Hochzeitssuppe') oder -immer bevorzugen wenn Zeit ist- :

Oma Uschis 'Schloss-Suppe': Topf mit Deckel schliessen und bei 100 Grad mindestens 6 Stunden, am besten über Nacht in den Backofen! Keine Angst - bei der Temperatur verkocht nichts und brennt nichts an - nur riecht nachher vielleicht das ganze Haus  ... wens stört ....?

Brühe durch ein Sieb geben - der eigene oder Hund oder Katze der Nachbarn werden sich über das ausgekochte Fleisch, vielleicht sogar über das Gemüse freuen - uns würde es jetzt nur zwischen den Zähnen sitzen bleiben und den Genuss der Brühe trüben - also weg damit!

Brühe kalt stellen und dann die erkaltete Fettschicht abnehmen.

Erneut Suppengemüse, jetzt ganz klein gewürfelt, in die Suppe geben und in ca. 10 Min. gar kochen. Brühe mit Salz und Suppenwürze (eher kein Maggi, besser: unsere Brühpaste) abschmecken. Wer noch Fleisch in der Brühe will, müsste dies nun in der Brühe kalt aufsetzen, und ...wie oben beschrieben.... aber es geht ohne: der Geschmack ist schon drin!

Weiter verarbeiten nach Wunsch: mit Backerbsen oder mit frischer Petersilie als Suppe, oder auch mit Streifen von Pfannkuchen, aber auch als Basis für eine super gute Kartoffelsuppe o.ä.! Reste -wie sollte das passierem- eignen sich auch als tolle Basis für eine gut abgeschmeckte Salatsauce!

Zusammenfassend: hilft immer, bei Heimweh, Liebeskummer oder sonstigen schlimmen Schmerzen!

Grundsätzliches

Hier soll kein Kochbuch entstehen - sondern eine Sammlung von Rezepten für Gerichte, wie wir sie mögen und wie sie mein Mädel in der Ferne vielleicht vermisst und nachkochen möchte.

Mengen werden nur angegeben, wo unbedingt erforderlich, ansonsten gilt: möglichst den Topf voll machen - am besten den größten, der vorhanden ist. Sollte das zuviel sein: Freunde einladen! Sollte dennoch was übrig bleiben: für vielleicht irgendwann mal einsetzende schlechte Zeiten aufheben, also einfrieren. Könnte ja irgendwann mal passieren, dass man tatsächlich nicht frisch kochen kann - schwere Erkrankung o.ä....?